Dienstag, 22. März 2011

Taufrituale


Das uralte christliche Ritual der Taufe kennt in unseren Breitengraden und allen anderen christlich geprägten Gegenden dieser Welt jedes Kind. Bei der Taufe wird man in geweihtes Wasser getaucht oder mit ihm übergossen. Dieses Ritual hat eine alte Tradition und seine Wurzeln reichen bis in die Anfangszeiten des Christentums zurück. Heutzutage säumen diesen alten Brauch viele Handlungen: In der Regel wird anschließend zusammen Kaffee getrunken und Kuchen gegessen und es werden Geschenke gereicht, wie beispielsweise ein Buch zur Taufe. Auch gibt es meist einen Taufspruch.
Wie wurde in den ersten Jahren des Christentums getauft?


Fotoalbum Deine Taufe
In frühester Zeit, also der Alten Kirche, sah eine christliche Taufe oft folgendermaßen aus: Es wurde in vielen Fällen nicht nur eine einzelne Person getauft, sondern diese wurde mitsamt ihres Hauses, in dem sich meist auch noch andere Familienmitglieder und die Sklaven des Hauses aufhielten, mit Wasser besprenkelt. Die Taufe geschah oft in dem Glauben des Täuflings, Jesus Christus noch zu Lebzeiten, also innerhalb relativ kurzer Zeit, wiederzusehen. Wichtig war auch das Glaubensbekenntnis, das der Täufling abzulegen hatte. In seiner ältesten Form lautet es „Kyrios Jesus“, was so viel bedeutet wie „Jesus ist der Herr“. Nachdem die Taufe zunächst nur eine symbolische Form hatte, wurde sie später auch rechtsgültig, nämlich als gesetzmäßig gültiger Eintritt in die Kirche. Dies geschah unter den Apostolischen Vätern. So bezeichnet man christliche Autoren bedeutender kirchlicher Schriften genannt, die sie in der zweiten Hälfte des ersten und der ersten Hälfte des zweiten Jahrhunderts verfassten.
Wenn Sie gerne zur Taufe gratulieren möchten, empfehlen wir Ihnen spezielle Taufbücher zu diesem Anlass. Zum Beispiel „Zur Taufe Gottes Segen“.

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